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Borken

Naturbadesee Stockelache

Als ideales Badeziel für die ganze Familie präsentiert sich mitten in der Schwalmpforte, zwischen Altenburg und Kuhberg gelegen, der rund 10 Hektar große Naturbadesee "Stockelache". Vorfreude auf Freizeit- und Badespaß bekommt schon der, der von der vorbeiführenden A 49 nur einen ersten Blick auf das herrliche Gelände erhascht.
Sandstrand, Badeinseln, Nichtschwimmerbereich, 50 Meter Wasserrutsche, Fontänen, vier Beach-Volleyball-Felder, Tretbootverleih, Abenteuerspielplatz, Grillplätze und eine fast endlose gut gepflegte Liegewiese eignen sich besonders für sportliche und sonnenhungrige große und kleine Gäste.
Wenn im Winter so richtig knackiger Frost die Temperaturen sinken lässt, wird auf der gefrorenen Seefläche bis spät in den Abend Schlittschuh gelaufen.

Singliser See

Aufgrund optimaler Windverhältnisse hat sich der "Singliser See" einen Namen als Surfparadies weit über die Grenzen der Region hinaus gemacht. Die optimale Lage des 74 Hektar großen Wasserkörpers und die konstanten Windverhältnisse sorgen dafür, dass vom Frühjahr bis in den späten Herbst hinein ständig Segel auf dem See zu zählen sind.
Der Rundweg führt Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer vorbei an der Pflanzen- und Tierwelt in den Flachwasserzonen am nördlichen Ufer und gewährt einen Einblick in das Schutzgebiet der Schwalmauen.
Am südlichen Ufer hat das ehemalige Küstenwachboot "KW 18" der Bundesmarine seinen endgültigen Liegeplatz gefunden und dient dort als Vereinsheim der Borkener Marinekameradschaft. Eine Besichtigung ist nach vorheriger Anmeldung immer möglich.

Bergbaumuseum Borken

 
  • Erlebnis unter & über Tage
  • Dröhnende Turbinen & rasselnde Bagger
  • Spaß & Spiel rund um "Kohle & Energie"
  • Natur und Industriekultur für Kinder & Erwachsene Essen & Trinken im Museumscafé "Kohldampf"

Freilichtmuseum und Besucherstollen

Abenteuer Bergbau – Spannungsbogen Energie – Faszination Landschaftswandel. Besuchen Sie das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum in Borken und erleben Sie rasselnde Bagger, rauchende Kraftwerkskessel, Kumpelfänger und rotierende Kohlegewinnungsgeräte. Wir führen Sie unter der Überschrift „Industriekultur entdecken – Landschaftswandel erfahren“ mitten in die Arbeitswelt der Bergleute und Kraftwerker.
Anschaulich. Inspirierend. Scharfsinnig. Bergbau Unter- und Übertage. Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum wurde im Jahr 2006 als bestes Museum in Hessen und Thüringen mit dem Museumspreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringenausgezeichnet.

Besucherstollen

Ausflug Untertage – das Besucherbergwerk
Am Amtsgericht 2-4, 34582 Borken (Hessen)

Ein Stollenmundloch führt in den untertägigen Ausstellungsbereich des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums. Der Besucherstollen stellt thematisch gegliedert den Arbeitsalltag der Bergleute vor.
An den einzelnen Stationen Untertage erfahren die Besucher, wie anhand von Erkundungsbohrungen die genaue Lage des Rohstoffvorkommens ermittelt, die Kohle mittels Hacke, Schaufel und Kettenbahn oder durch Sprengarbeit gewonnen wurde und welche mechanischen Gewinnungsgeräte zum Einsatz kamen.
Der Ausflug Untertage führt mitten in die Arbeitswelt der Bergleute hinein. Die Ausstellungsstücke werden den Besuchern „in Arbeit“ vorgeführt. Knatterndes, mit Pressluft betriebenes Bohrgerät, rotierende Walzen von Schrämladern, Kohle raubende Streckenvortriebsmaschinen, Erdmassen abstützende Schildausbaue, ratternde Förderbänder mit Kumpelfängern – all das lässt sich vor Ort erleben.
Die Steigerstube für das „Buttern Untertage“ (die Frühstückspause) und der Grubenwehrraum waren ebenfalls Bestandteile dieser für Viele unbekannten Arbeitswelt, die, geprägt von Dunkelheit, Enge, Lärm, Schmutz, Staub und künstlicher Lichtzufuhr schon seit jeher als hart, mühsam und gefahrvoll empfunden wurde.
Im Betriebsablauf einer Braunkohlenzeche kam der Transportlogistik hohe Bedeutung zu. Der Besucherstollen präsentiert mit einer Kettenbahn, Förderbändern und der Einschienenhängebahn auch typische Transportmittel unterschiedlicher Epochen und erläutert die unterirdische Welt eines Braunkohletiefbaues im Sinne einer technikhistorischen Entwicklungsgeschichte.
Erlebnisstollen für Kinder
Sieben- bis zwölfjährige Kinder können die bergmännischen Arbeitsbedingungen in einem besonders gestalteten, museumspädagogischen Bereich (dem Kindererlebnisstollen) auf spielerische Art erfahren. Bei dieser Reise Untertage, die im Anschluss an eine Führung durch das Besucherbergwerk stattfindet, steht eine Erweiterung der Wahrnehmungsmöglichkeiten der kleinen Besucher im Vordergrund. Das Empfinden von völliger Dunkelheit, Zugluft, Lärm, Hitze und „Orientierungslosigkeit Untertage“ steht dabei im Zentrum der Vermittlung.
Sicherheit Untertage: Der Kumpelfänger
Unterirdische  Strecken und Stollen erstrecken sich oft kilometerlang. Um lange Anfahrtswege zu ersparen, nutzen Bergleute Kohleförderbänder zum Transport. Wenn die Kumpel- nach der Schicht müde und abgespannt- beim Ausfahren einnicken, droht die Gefahr, am Ende des Förderbandes abgeworfen zu werden. Um dies zu verhindern, werden über dem Förderband Gummischürzen aufgehängt. Die Bergleute stoßen gegen diese Gummischürzen, werden geweckt und können rechtzeitig vom Förderband abspringen. Diese Gummischürzen heißen Kumpelfänger.

Alle Preise sind unverbindliche Angaben. Änderungen sowie Irrtümer vorbehalten.